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Zeppelin Systems GmbH

06.10.2016
06.10.2016

Mehr als nur smart
Zeppelin wird zum Vorreiter bei der Digitalisierung von Anlagen und Komponenten der Kunststoffindustrie

Zeppelin Systems geht mit der Smart Components App einen entscheidenden Schritt in Richtung Digitalisierung von Anlagenkomponenten. "Derzeit wird viel über Digitalisierung und Industrie 4.0 diskutiert. Entscheidend ist jedoch, dass der Kunde einen echten Mehrwert aus diesen Konzepten zieht.
Unsere neue Smart Components App erleichtert den Anwendern ihre tägliche Arbeit erheblich“, so Dietmar Dieing, verantwortlich für die Neuentwicklung bei Zeppelin.

Die neue App unterstützt aktiv Wartungsmonteure und Servicetechniker, indem Komponenten automatisch identifiziert werden und spezifische Informationen auf mobilen Endgeräten bereitgestellt werden. „Die
wenigsten Anwender können z.B. auf Anhieb sagen, wann eine Schleuse installiert wurde, geschweige denn etwas zu Leistungsdaten oder früheren Instandhaltungen. Zwar gibt es Typenschilder, die jedoch bei sehr rauen Umgebungsbedingungen nicht mehr gut lesbar sind und schon gar nicht in der Detailtiefe die richtigen Informationen liefern können“, erklärt Dieing. Dagegen liefert die Smart Components App genaue Informationen zu Spezifikationen Ersatzteillisten, Anweisungen zur Inbetriebnahme, Bedienung, Wartung oder Serviceintervallen. Darüber hinaus enthält die App auch einen Service-Chat, worüber in Echtzeit mit einem Experten kommuniziert werden kann. Hierüber ist z.B. auch möglich, Bilder oder Videos zu übertragen, so dass Experten von Zeppelin auch global zielführend helfen können.

Die Anwendung ist denkbar einfach: Sobald die App auf Smartphone, Tablet oder Laptop geöffnet wird, werden alle Zeppelin-Komponenten in der Umgebung angezeigt. Damit ist auch in großen Anlagen eine schnelle Identifikation möglich, etwa wenn nicht genau dokumentiert wurde, wo die Komponente verbaut wurde. Im Anschluss wird der Anwender intuitiv durchdas Menü geführt. Entscheidender Unterschied zum Typenschild – die Informationen können nicht nur ausgelesen, sondern auch ergänzt oder geändert werden. „Damit lassen sich mit der App digitale Checklisten und Wartungsprotokolle erstellen sowie Wartungstermine planen. Gleichzeitig ist damit die transparente papierlose Dokumentation über den gesamten Lebenszyklus der Komponenten möglich“, macht Dieing deutlich.

Die App ist nicht nur für neue Produkte einsetzbar – so werden ab dem zweiten Quartal 2017 alle Zeppelin-Komponenten standardmäßig mit diesem Feature ausgerüstet. Es lassen sich auch ältere Komponenten,
etwa Zellenradschleusen in schwierigen Umgebungen damit problemlos nachrüsten. Um die Vorteile der neuen Anwendung zu genießen, entstehen für Zeppelin-Kunden dabei außer dem Serviceeinsatz keine weiteren Kosten.

Wie einfach die App funktioniert und welchen Nutzen sich für den Anwender in der Kunststoffbranche ergeben, zeigt der Friedrichshafener Anlagebauspezialist auf der diesjährigen K-Messe. Die App, die in Halle 9, Stand B41 in Düsseldorf präsentiert wird, ist aber nur der erste Schritt auf dem Weg zur Digitalisierung in der Kunststoffindustrie. Bereits 2017 werden weitere Ideen rund um das Thema Industrie 4.0. auf den Markt kommen. „Dazu zählt etwa die vollautomatische Integration in Steuerungssysteme“, nennt Dieing abschließend ein Beispiel.

 

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Bildquelle: Zeppelin Systems GmbH